Tanz

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„Das Best´am Tanz ist, daß man
nicht immerdar nur geht voran,
Sondern beizeit umkehren kann“ (Sebastian Brant)

Bei unseren Tänzen steht der Spaß und die Freude im Mittelpunkt. Wir setzen keine Tanzerfahrung voraus, sondern wollen mit einfachen Tänzen etwas von der mittelalterlichen Tanzkultur vermitteln. Deshalb verzichten wir auf die komplizierten Tänze der Renaissance, und erklären verschiedene Branlen, Kreis- und Paartänze.

Da der Tanz von der Kirche oft mit Verboten belegt war, versuchte man ihn zu verbannen, wo immer es ging. Dazu hier noch ein Ausschnitt aus einer Schmährede von Sebastian Brant:

Vom Tanzen:
Die hielt ich fast für Narren ganz,
Die Lust und Freude haben am Tanz
Und springen herum grad wie die Tollen,
Im Staub sich müde Füße holen.
Aber wenn ich bedenk dabei,
Wie Tanz mit Sünd entsprungen sei,
So kann ich merken und betrachte,
Daß ihn der Teufel wohl aufbrachte,
Als er das goldene Kalb erdachte,
Und schuf, daß man Gott ganz verachte.
…..

Da tanzen Pfaffen Mönch` und Laien,
Die Kutte muß sich hinten reihen;
Da läuft man, wirft umher wohl eine,
Daß man hoch sieht die bloßen Beine:
Ich will der andern Schande schweigen.
Der Tanz schmeckt süßer da als Feigen.
….